Halo_06-2019

HALOKAZ | 11 Wiesling 12 | 31177 Harsum | Telefon (0 51 27) 63 83 www.kleintierpraxis-dr-zgoll.de Tierärztliche Praxis für Schul- und Regulativtiermedizin Amtlich anerkannte Prüfstelle für den Sachkundenachweis für Hundehalter Kleintierpraxis Dr. Michaela Zgoll Sprechzeiten Mo. | Di. | Do. | Fr. 10.00–11.00 Uhr und 17.00–19.00 Uhr | Terminvergabe 8.15–19.30 Uhr Sprechzeiten Mi. 10.00–11.00 Uhr | Terminvergabe 8.15–13.00 Uhr Familien und Immmigrantenkin- der müssen finanziell gefördert werden. In einer älter werdenden Gesellschaft brauchen wir sie drin- gend. Und im Bereich der Erzie- hung müssen auskömmliche Löhne gezahlt werden. Gesundheit Nicht das Schlagwort Bürgerver- sicherung sollte im Vordergrund stehen (von der viele befürchten, dass das niedrigste Niveau der Maßstab wird), sondern gute ärzt- liche Versorgung und kein Flicken- teppich an privaten Pflegediensten mit Niedriglöhnen. Klimawandel Der CO₂-Ausstoß wird verursacht durch die Industrie, die Kohlekraft- werke, den Verkehr, das Wohnen und die Landwirtschaft. Es war sträflich und verantwor- tungslos, die 2020er Ziele aufzuge- ben und auf 2035 zu verschieben. Auf allen fünf Gebieten muss ein radikaler Wandel erfolgen. Zwei Leitlinien gilt es zu beachten: 1. Den Klimawandel gibt es nicht umsonst. 2. Die Bevölkerung ist auf diesem Gebiet progressiver, als man glaubt. Die Folgekosten der CO₂-Emissio- nen werden viel zu wenig von den Verursachern getragen, sondern auf die gesamte Gesellschaft abge- wälzt. Auch das ist eine Frage der sozialen Gerechtigkeit. In diesem Zusammenhang ist auch das Artensterben zu nennen. Entschiedene Schritte müssen vor allem gegen das Insektensterben eingeleitet werden. International Stärkung der EU im Sinne eines friedfertigen, gerechten und soli- darischen Europas. Entwicklungsländer: Hilfe zur Selbsthilfe, damit die Menschen dort nicht aus Verzweiflung ihre Länder verlassen müssen. Wenn unsere SPD wieder erfolg- reich sein will, dann sollte sie sich ihres Wahlkampfmottos von 1972 erinnern: Wer morgen sicher leben will, muss heute für Reformen kämp- fen. Und dazu brauchen wir Füh- rungspersönlichkeiten, die das glaubhaft verkörpern! Erstunterzeichner: Iris Grondke (1. Vorsitzende SPD Ortsverein Harsum), Markus Brink- mann (unser Landtagsabgeordne- ter), Marc Ehrig (SPD-Kreistagsab- geordneter), Burkhard Kallmeyer (SPD-Ratsherr aus Hönnersum), Walter Müller (SPD-Ratsherr aus Ad- lum), Dr. Wulf Kaeser (SPD Asel), Dr. Karl-Ulrich Gutschke (Hildesheim), Dietmar Leuninger (AWO-Vorsit- zender Harsum), Stephan Ziegler (SPD Harsum), Johannes Jahnke (SPD Klein Förste), Reiner Bucksch (SPD-Ratsherr aus Harsum), Heike Rehbein (2. Vorsitzende SPD-Orts- verein Harsum), Marlis Schmid (SPD Harsum), Jörg Utermann (SPD-Vor- stand aus Hönnersum), Horst-Ot- to Latermann (SPD-Vorstand aus Harsum), Ann-Katrin Wucherpfen- nig (SPD-Vorstand aus Borsum), Klaus Rehbock (SPD-Ratsherr aus Harsum), Hubert Kleeberg (SPD Ad- lum), Roland Eckardt (SPD Asel), Ma- ria Kalberlah (SPD Klein Förste), Hel- ga Aue (SPD-Ratsfrau aus Harsum), Harold Freiberg (SPD Asel), Anne Vossmerbäumer (SPD Hildesheim) Hans-Theo Wiechens (SPD Borsum), Friedhelm Weihmann (SPD Am- bergau) Guenter Motzigkeit (SPD Algermissen), Jutta Rübke (SPD Hil- desheim, MdL a.D.) So verhält man sich bei Sommerhitze richtig Das Kreisgesundheitsamt gibt Tipps L andkreis Hildesheim (lps/4) Was für ein Wetter! Aber die starke Wärmebelastung kann auch zu Beschwerden führen. Für die Gefährdung der menschlichen Gesundheit sind Dauer und Inten- sität einer Hitzeperiode von ent- scheidender Bedeutung. Zudem können Medikamente, die auf den Wasserhaushalt oder Kreislauf wir- ken, sowie der Konsum von z. B. Al- kohol und Koffein die Anpassungs- fähigkeit des menschlichen Körpers reduzieren. Dieser versucht an hei- ßen Tagen die überschüssige Wär- me durch vermehrte Hautdurch- blutung und Schwitzen abzugeben und so die Körpertemperatur zu regulieren. Warnzeichen für eine unzureichende Anpassungsfähig- keit des Körpers können Kreislauf- beschwerden, Muskelkrämpfe in Armen und Beinen, Kopfschmer- zen, Schwindel, Übelkeit, erhöhter Puls, ein Gefühl der Erschöpfung oder von Unruhe, Verwirrtheit und ein trockener Mund sein. Während einer Hitzewelle sollten folgende Grundregeln beachtet werden: 1. Meiden Sie die Hitze! • Gehen Sie nicht in die direkte Sonne! • Gehen Sie nicht in der heißesten Zeit (nachmittags) nach drau- ßen! • Verschieben Sie körperliche Ak- tivität im Freien auf die frühen Morgenstunden! • Halten Sie Ihre Wohnung kühl! • Insbesondere bei direkter Son- neneinstrahlung ist ein Ver- dunkeln/ Verschatten durch Vorhänge, Jalousien, Markisen, Sonnenschirme, Fenster- oder Rollläden zu empfehlen. • Innerhalb eines Hauses/einer Wohnung sollten kühle Räume aufgesucht werden. • Ventilatoren können eingesetzt werden, falls dies vertragen oder als angenehm empfunden wird. • Das Lüftungsverhalten sollte im Fall ausgeprägter Hitze ange- passt werden. So ist es zweck- mäßig, nur während der kühle- ren Nacht-und Morgenstunden die Fenster zu öffnen und zu lüften. Je nach Situation des Umfeldes ist es sinnvoll, vor den entsprechenden Fenstern Mü- ckenschutzgitter anzubringen. • Wärme abgebende Geräte soll- ten möglichst nicht eingesetzt werden. 2. Halten Sie Ihren Körper kühl und achten Sie auf ausreichende Flüssigkeits- und Elektrolytzu- fuhr! • Tragen Sie luftige, helle Klei- dung und eine Kopfbedeckung! • Nehmen Sie eine kühle Dusche oder ein kühles Bad! • Trinken Sie ausreichend und re- gelmäßig! • Falls Sie sich um hilfs- oder pfle- gebedürftige Personen küm- mern, achten Sie darauf, dass diese Regeln auch bei diesen eingehalten werden. • Wenn sich bei Ihnen oder bei anderen Personen ungewöhn- liche Gesundheitsprobleme wie zum Beispiel Kreislaufbeschwer- den, Kopfschmerzen oder Erbre chen einstellen, kontaktieren Sie einen Arzt. Im vergangenen Jahr betrug die hitzebedingte Sterblichkeit in Ber- lin und Hessen etwa 12/100.000 Einwohner. In den Altersgruppen der 75- bis 84-Jährigen betrug sie etwa 60/100.000 und bei den über 84-Jährigen etwa 300/100.000 Einwohner. Deshalb empfiehlt Dr. Katharina Hüppe, die Leiterin des Hildesheimer Gesundheitsamts, die vorgenannten Tipps für Alt und Jung zu befolgen.

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