Halo_06-2019
HALOKAZ | 13 Musikzug Harsum beim Deutschen Musikfest 2019 Das Orchester nach erfolgreichemWertungsspiel Gute Laune in Osnabrück Nur alle sechs Jahre findet das Deutsche Musikfest statt: Grund genug für den Musikzug der Frei- willigen Feuerwehr Harsum, als eines von hunderten Blasorches- tern und Musikvereinen aus ganz Deutschland daran teilzunehmen. Über das lange Wochenende nach Himmelfahrt ging es für die Harsumer Musiker, begleitet von Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr, nach Osnabrück, wo das Großereignis mit etwa 150.000 Besuchern an vier Tagen stattfand. L os ging es am Freitagmor- gen, wo wir gut gelaunt mit dem Bus zunächst in Rich- tung Ankum, einer Kleinstadt 35 km nördlich von Osnabrück, star- teten und unsere Unterkunft bezo- gen. Untergebracht waren wir im Hotel direkt am Ankumer See, wel- ches schon auf den ersten Blick be- geisterte und somit eine gute Basis für drei schöne Tage wurde. Nach der Ankunft gab es einen kleinen Begrüßungsimbiss und dann hieß es auch schon: „Rein in die Uniform und auf nach Osnabrück“. Unser erster Termin beim Mu- sikfest war das Wertungsspiel, welches für uns in der Sporthalle der Möser-Realschule stattfand. Nachdem alle Instrumente warm- gespielt waren, begaben sich etwa 50 Musiker mit Dirigent Andreas Ernst auf die Bühne und stellten sich mit den beiden Stücken „Kil- kenny Rhapsody“ und „An Irish Rhapsody“, die in monatelanger Probearbeit erarbeitet wurden, ei- nem Wertungsgericht in der Kate- gorie 3 (Mittelstufe). Das Ergebnis lautete anschließend „mit sehr gu- tem Erfolg teilgenommen“, womit wir durchweg zufrieden waren: Es hatte sich gelohnt, die Anspan- nung war weg und das Wochen- ende konnte nun so richtig starten. Abends wurde dann noch aus- giebig im Hotel bei einer Musi- kerparty mit Grillbuffet gefeiert und die Musiker bewiesen einmal mehr, dass nicht nur Instrumente sondern auch Gesang durchaus als Talent zählen kann. AmSamstagging es dannwieder in die Musikhauptstadt Deutsch- lands für dieses Wochenende, Os- nabrück, hinein. Hier hatten wir gegen Mittag ein Platzkonzert auf der Bühne am Schulhof der Dom- schule. Die Stimmung war gut und auch einige andere Musikvereine fanden sich bereits ein. Der Tag stand nun zur freien Verfügung und es wurde die Os- nabrücker Altstadt unsicher ge- macht - an jeder Ecke war Musik und überall traf man Musiker und Gleichgesinnte - besser könnte wohl der Geist des Musikfestes nicht sichtbar gemacht werden. Gegen 14 Uhr statteten wir dem Sarstedter Blasorchester auch noch einen Besuch bei seinem Wertungsspiel im Ratsgymnasium ab - auch das befreundete Orches- ter aus Sarstedt konnte ein „sehr gut“ für sich verzeichnen: Insge- heim war es ein Heimspiel, war doch die Aula sowohl auf der Büh- ne als auch im Publikum fest in Hil- desheimer Hand. Den Abschluss und das Highlight des Tages bil- dete der Auftritt der Big Band der Bundeswehr am Abend auf dem gut gefüllten Domvorplatz. Am Sonntagmorgen standen die Zeichen schon wieder auf Abrei- se: Bevor es aber nach Osnabrück ging, fuhren wir aber erst noch vom Hotel weiter nach Hollenste- de, einem kleinen Ort im Osnabrü- cker Land, um beim dortigen Wan- dertag des Kreisheimatbundes Bersenbrück ein weiteres Platz- konzert zu geben. Unsere Musik kam gut bei den Besuchern an und wir stärkten uns nochmal mit Erb- sensuppe und kühlen Getränken bei der Hitze. Dann ging es nach Osnabrück zur Abschlussveranstaltung mit Festumzug durch die Innenstadt: Angereist war hierzu auch der Schirmherr, Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, der die Musiker an der Umzugsstrecke be- grüßte. Der NDR übertrug live. Bei sommerlich heißen Temperaturen ging es noch einmal quer durch die Ausrichterstadt, bevor wir uns von Osnabrück verabschiedeten und die Heimreise nach Harsum antraten. Ein schönes Wochenende vol- ler Musik und Geselligkeit ging zu Ende. Auch wenn es bis zum nächsten Deutschen Musikfest wieder sechs lange Jahre dauern wird, freuen wir uns schon auf 2025 und sind gespannt, wohin es diesmal geht. Ihr/euer Musikzug Harsum Fd … auch in Adlum 05127 700 für Sie vor Ort! Krankenfahrten sitzend, auch im eigenen Rollstuhl!
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