Halo_06-2019
22 | HALOKAZ 05127 700 für Sie vor Ort! Krankenfahrten sitzend, auch im eigenen Rollstuhl! … auch in Hüddessum Ein Mann für besondere Fälle Peter-Michael Engelhardt (CDU) aus Adlum verlässt die politische Bühne Ein Vollblut-Politiker und„Mann für besondere Fälle“ verlässt die politische Bühne: Der langjährige Ortsbürgermeister von Adlum und stellvertretende CDU-Fraktionsvor- sitzende im Gemeinderat Harsum, Peter-Michael Engelhard (65), hat seine politischen und ehrenamt- lichen Ämter aufgegeben und wechselt ab dem 20. Juni aus fa- miliären Gründen von Adlum zum neuen Wohnsitz in die Altstadt von Königslutter am Elm. I m sechs Kilometer entfernten und 400 Einwohner zählenden Nachbarort Rieseberg wohnen die beiden Enkel mit Tochter und Ehemann in einem 2010 hergerich- teten uralten Bauernhaus. „Jetzt kommt die schöne Zeit, in der ich mit meiner Frau Marianne machen kann, was uns Spaß und Freude macht“, sagte er zufrieden, als sich Harsums Bürgermeister Marcel Litfin bei einem kleinen Empfang im Rathaus für seine „vorbildliche Arbeit“ bedankte und ihm ein Ge- schenk überreichte. Engelhardt war von 2006 bis 2016 zehn Jahre lang Ortsbürgermeister in Adlum. Von 2011 bis April 2019 war er Mitglied im Gemeinderat und stellvertretender Vorsitzender des Sozial-, Schul- und Familienaus- schusses. Bis vor wenigen Wochen bekleidete er für einige Monate in Adlum auch die Position als Orts- heimatpfleger, wo er 2000 ein Haus im Baugebiet „Meerfeld“ gebaut hat. Darin wohnen demnächst die Kinder seiner Nachbarn, die das Haus gekauft haben. „So haben wir auch da eine Familienzusammen- führung betrieben“, sagt Engelhard zufrieden. In Königslutter haben die Engel- hardts in der Mitte der Stadt ein altes Haus erworben und völlig neu saniert. Unmittelbar neben dem Haus plätschert der Bach der Lutter. Bürgermeister Litfin lobte die tolle Ideen und Aktionen von Engelhardt. So habe er 2014 die „Licht- und Wassernacht“ in Adlum initiiert. Auch bei der Gründung des „Glückshauses“ im Jahr 2012 habe er die Hände mit im Spiel ge- habt. Selbst die Eingangstür stam- me aus dem alten Haus der Tochter aus Rieseberg. Als ehemaliger Bundeswehrsol- dat, der von seiner Geburt im Jahr 1953 bis 1973 in Rautenberg ge- wohnt hat, habe er die ehrenamt- liche Pflege des Kriegerehrenmals am Schießstand in der Feldmark von Adlum übernommen. Selbst die Grünanlagen im „Meerfeld“ habe er über Jahre hinweg in Schuss gehalten. Im Dorf, so Litfin, habe Engelhardt die wohl schöns- te männliche Handschrift gehabt, denn alle Einladungen zu Senioren- feiern und -fahrten seien von ihm höchst persönlich mit der Hand ge- schrieben worden. Besonders stolz ist Engelhardt darauf, dass auf Initiative des Ad- lumer Ortsrates entlang der Kreis- straßen von Adlum nach Ahstedt und Kemme vor zwei Jahren über 200 junge Straßenbäume nachge- pflanzt wurden. So nebenbei regte Engelhardt an, dass in den ange- brachten Werbeträgern in den Ort- schaften die „Mumien“ durch zwei- seitige Ortswappen ersetzt werden sollten. Nach Bedarf könne man die ja dann mit Werbeplakaten vor rübergehend überdecken. Darum will sich jetzt Bürgermeister Litfin nun kümmern. Text und Foto: Hans-Theo Wiechens Bürgermeister Marcel Litfin (links) bedankte sich bei Peter-Michael Engelhardt für die geleistete politische und gesellschaftliche Arbeit.
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